Friedrich Hetzenecker, Präsident des Golfclub Liechtenstein e.V.

Peter Blaser, Ehrenpräsdent des Golfclub Liechtenstein

 

Golf schafft Lebensqualität – zahlreiche Studien zeigen, dass Golf entspannend wirkt, es beruhigt die Seele  und ist ideal  für die Regeneration vom Alltagsstress.

Golf ist Sport und Spiel zugleich und bereitet riesigen Spaß.

Auf einer durchschnittlichen Golfrunde legen Spieler übrigens rund 7,5 Kilometer zurück und verlieren dabei bis zu 1.300 Kalorien. Das entspricht dem, was der Körper bei zweimal einer Stunde Joggen pro Woche verbrennt.

Golf ist somit hervorragend geeignet zur Vorbeugung gegen Übergewicht sowie Herz- und Kreislauferkrankungen.

World Golf Championships - 24.02.2014

 

An Tagen wie diesen...

 
 
  • A
  •  
  • A
  •  
  • Schriftgröße

Marana/Arizona: An Tagen wie dem Sonntag der WGC-Match Play Championship wird einem wieder deutlich, weshalb man den Sport so liebt. Das Finale zwischen Jason Day und Victor Dubuisson war an Spannung und Magie kaum zu überbieten. Am Ende muss es aber einen Gewinner für die Trophäe geben. Und der heißt Jason Day.

  1. 48 Bilder

Es war das erste World Golf Championship seiner nicht mehr ganz so jungen Karriere. Immerhin kam Victor Dubuisson bereits 2010 auf die European Tour. Allerdings musste der talentierte Franzose fast drei Jahre warten, ehe er mit der Turkish Airlines Open seinen ersten Erfolg feiern durfte. Zum Überraschungssieg bei der WGC-Match Play Championship sollte es zwar knapp nicht reichen, aber dennoch war es ein Turnier, das ihm immer in Erinnerung bleiben wird. Genauso wie es auch jedem Zuschauer in Erinnerung bleiben wird, der das Finale zwischen Dubuisson und Jason Day gesehen hat.

Allein sein Ehrgeiz zur Halbzeit des Finales gegen Day war bemerkenswert. Der Australier war soeben drei auf in Führung gegangen. Ihm schien einfach alles zu gelingen. Nicht immer, aber immer dann, wenn es nötig war. Von den ersten Neun gewann Day fünf Löcher - drei in Birdie, eins in Par und eins kampflos, weil Dubuisson an der Neun seinen Ball nach einem straffreien Drop gegen ein Stein rollen sah und aufgab.

Es dauerte ganze vier Löcher, ehe der Franzose den Rückstand verkürzen konnte und noch einmal vier Löcher, ehe er eine zweite Bahn auf den Back Nine für sich entscheiden konnte. Zu diesem Zeitpunkt, auf der 17, stand er bereits mit dem Rücken zur Wand, lag zwei down bei zwei zu spielenden Löchern. Und nach dem Abschlag schienen seine Chancen rapide zu fallen, nachdem der Ball im Fairway-Bunker 160 Meter vom Loch entfernt zur Ruhe kam.

Doch Dubuisson zog, ganz im Stile eines guten Poker-Spielers, das erste Ass aus dem Ärmel, nagelte den Ball bis auf fünf Meter an den Stock und verwandelte zum nötigen Birdie und der Chance, auf der 18 das Match in die Verlängerung zu zwingen. Und das ganze tat er mit einem Poker Face, das die ganzen Tage über in sein Gesicht gemeißelt schien.

Auf dem vermeintlich letzten Loch des Finales war es dann an Day, das Match zu beenden. Nachdem beide bei der Annäherung gepatzt hatten, trennten den Australier nur knappe drei Meter vom Par und seinem ersten Sieg bei einer World Golf Championship. Drei Meter, die am Ende zwei Umdrehungen des Golfballs zu lang waren. Drei Meter, die Dubuisson zurück ins Match brachten und die Partie in die Verlängerung zwangen. "Und dann passierten 17 und 18", sagte Day, nach seinem hart umkämpften Sieg, mit einem Grinsen. "Ich wusste, dass ich mich reinbeißen musste. Er würde nicht aufgeben."

Und das bewies Dubuisson auf dem ersten Extraloch. Seine Annäherung flog weit über das Grün und kam direkt neben einem der verhassten Cholla Kakteen zur Ruhe. Während David Feherty (Reporter im US-TV) noch von einem nicht zu umgehenden Drop mit Strafschlag sprach, riskierte es der Franzose bereits mit einem Alles-oder-nichts-Versuch. Es war ein weiteres Ass, das er aus seinem Ärmel zog, oder das ihm von irgendwo zugesteckt wurde. Denn sein Ball kam mit der Hilfe der Rough-Kante und viel Glück nicht nur auf dem Grün zur Ruhe, nach dem Zauberschlag trennte ihn gar nur ein Meter vom Par. Die Partie wurde, zur Verwunderung aller Anwesenden, ein weiteres Mal verlängert.

Dubuissons Vorrat an Assen war noch nicht aufgebraucht. Denn auch seine Annäherung auf dem zweiten Extraloch segelte über das Grün, neben die Tribüne in einen Busch. "Ich habe mir die Situation angeschaut. Er lag in einer Art Spalte. Der Ball war tot", sagte Jason Day. "Und ich habe mir nur gedacht: 'Yes'. Aber dann hat er es wieder getan."

Mit einem breiten, ungläubigen Grinsen musste er kopfschüttelnd beobachten, wie der Ball seines Kontrahenten aus dem Buschwerk kam, im Rough landete und keine zwei Meter neben dem Loch zur Ruhe kam. "Die beiden Schläge waren einfach unglaublich", sagte auch deren Verursacher nach dem Ende der Partie. "Ich habe sie gespielt, als wenn ich nichts zu verlieren hätte." Und das hatte er auch nicht. Denn eigentlich hatte er das Match bereits mindestens zwei Mal verloren.

Doch das Finale der WGC-Match Play Championship ging weiter. Das Rennen um die 1,53 Millionen US-Dollar für den Sieger war noch nicht vorbei. Und nach zwei geteilten Bahnen in Bogey und Par war es erneut Zeit für Dubuisson-Magie. Sein Abschlag auf der fünften Bahn der Verlängerung, dem erreichbaren Par 4 (Loch 15), segelte weit nach rechts. Dieses Mal war es der Franzose selbst, der seinen Ball als "tot" bezeichnete. Dabei schien die Lage nicht annähernd so aussichtslos wie die beiden zuvor.

Aber er hatte bereits zwei totgeglaubte Bälle zum Par gerettet. Doch dieses Mal waren ihm die Asse ausgegangen. Es war keine Magie mehr vorhanden. Was folgte, war ein immer noch erstklassiger Flop in Richtung Loch. Zehn Meter trennten den Franzosen vom Birdie, während Day aus einer deutlich besseren Lage seinen Ball bis auf eineinhalb Meter ans Loch brachte und seinen ersten Titel bei einem World Golf Championship entgegennehmen durfte.

"Es hat sich wirklich so angefühlt, als ob ich gegen Houdini gespielt habe", scherzte ein erleichterter Day danach in der Pressekonferenz. "Da habe ich für eine Sekunde gedacht, dass es heute vielleicht nicht mein Tag war. Ich bin einfach nur so dankbar, dass ich jetzt hier sitzen darf und die WGC-Match Play Championship gewonnen habe."

Fowler verliert gegen Day und gewinnt gegen Els
Rickie Fowler, der im Halbfinale am Sonntagvormittag gegen Jason Day noch verloren hatte, traf im Match um Platz drei auf Ernie Els, den Verlierer gegen Victor Dubuisson. Und auch wenn das Duell der Generationen - Els mit 44 Jahren gegen den 25-jährigen Fowler - nicht ganz so hochklassig war, wie das Finale, so hatte es doch einiges an Spannung zu bieten. Beide wechselten sich munter mit Lochgewinnen ab, die Führung wechselte im Verlauf der Runde zwei Mal. Zuerst war es Fowler, der zur Halbzeit eins auf lag. Dann zog Els, der bereits zum 14. Mal bei der Match Play Championship mitgespielt hat und einen vierten Platz als bestes Resultat aufweisen konnte, aber mit zwei Birdies und einem Par an Fowler vorbei und war nach zwölf Löchern zwei auf.

Der junge Amerikaner, der bei seinen letzten drei Turnieren jeweils den Cut verpasst hatte und aktuell intensiv an seinem Schwung arbeitet, konterte allerdings, wie er es das gesamte Turnier über tat, seinerseits mit drei gewonnen Löchern auf den nächsten fünf Bahnen und ging eins auf in Richtung des letzten Abschlags. Auf der 18 war es dann allerdings erneut Els, der nach 35 Löchern am Sonntag noch genügend Pfeile im Köcher hatte, um seine Annäherung auf dem Par 4 bis auf zweieinhalb Meter als Loch zu schlagen und mit dem Birdie das Match zu teilen und in die Verlängerung zu zwingen.

Dann war es aber Fowler, der die Partie für sich entscheiden konnte. Mit einem verwandelten Birdie-Putt aus etwas über zwei Metern sicherte er sich Rang drei der WGC-Match Play Championship und beließ es für Ernie Els bei einem vierten Platz als bestes Ergebnis. "Es war eine fantastische Woche", sagte Fowler, glücklich über seinen dritten Platz und die 630.000 US-Dollar Preisgeld. "Ich habe einige tolle Siege über große Spieler errungen und nur gegen Jason [Day] verloren, der sich den Titel verdient hat. Ernie [Els] hat es mir am Nachmittag wirklich schwer gemacht."

Quelle: www.golf.de

Cuba Club

Mission Hills

Hainan Airlines

Volksblatt

Welcome.li