Peter Blaser, Ehrenpräsdent des Golfclub Liechtenstein e.V.

Ist Mitglied im Golfclub Schloss Ernegg

Golf schafft Lebensqualität – zahlreiche Studien zeigen, dass Golf entspannend wirkt, die Seele beruhigt und ideal ist für die Regeneration vom Alltagsstress.

Golf ist Sport und Spiel zugleich und bereitet riesigen Spaß.

Auf einer durchschnittlichen Golfrunde legen Spieler übrigens rund 7,5 Kilometer zurück und verlieren dabei bis zu 1.300 Kalorien. Das entspricht dem, was der Körper bei zweimal einer Stunde Joggen pro Woche verbrennt.

Golf ist somit hervorragend geeignet zur Vorbeugung gegen Übergewicht sowie Herz- und Kreislauferkrankungen.

Hinzu kommen das gesellige Clubleben, die herrliche Landschaft und die frische Luft.

Haben wir Sie ein wenig neugierig gemacht? Es ist nie zu früh oder zu spät mit dem Golfsport zu beginnen.

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UNSER  VORSTAND  -  DONGHUA  LI  -  Olypiasiger in Atlanta 1996

http://www.videoportal.sf.tv/video?id=c3e7158e-5de1-40eb-a58a-2139aea62c3b

 

TOLLE GOLF  MOEGLICHKEITEN  IN   ABU DHABI

http://www.golfinabudhabi.com/en

 

Isola di Albarella - bei Venedig - Rosolina - Rovigo

Unser Präsident Friedrich Hetzenecker, ist von dieser Anlage hell begeistert.

http://www.albarella.it/index.phtml?id=83

Er ist Mitglied im GC  BAD  RAGAZ    http://www.virtual-golfcourse.eu/ragaz/videos1-18/film/index1b.htm
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World Match Play Championship: Finale - 19.05.2013

 

Mit heißem Putter zum Match-Play-Titel

Mit heißem Putter zum Match-Play-Titel

 

Kavarna, Bulgarien: Er gewinnt nicht mit seinem besten Golf, rettet aber ein ums andere Mal das Ergebnis mit seinem Spiel auf den Grüns. Graeme McDowell gewinnt die 48. World Match Play Championship mit 2&1 gegen Thongchai Jaidee.

Im Vorfeld war die Paarung als das Duell der ausbleibenden Fehler prognostiziert worden. Thongchai Jaidee und Graeme McDowell waren in den Tagen der 48. World Match Play Championship nicht damit aufgefallen, leichtsinnig Löcher abzugeben. Das änderte sich auch im Finale nicht, zumindest nicht, bis Jaidee auf den letzten Löchern die Konzentration verlor. Mit 2&1 gewinnt McDowell das Finale gegen den Thailänder und wird sich seinen Putter wohl einrahmen lassen.

Magischer Putter rettet McDowell
Der Nordire erwischte einen der schwächsten Starts der Woche in Bulgarien. Mit vier Pars in Folge zu Beginn der Runde fiel er direkt zwei Löcher hinter Jaidee zurück, der auf der 2 und 4 zum Birdie verwandelte.

Der Nordire war noch nicht im Lochspiel-Modus und noch weniger in seinem Spiel. Die fehlende Präzision forderte ihren Tribut und McDowell war mit einer Aufgabe konfrontiert, der er sich in den Tagen der mit 3,2 Millionen Euro dotierten World Match Play Championship noch nicht stellen hatte müssen. Bislang waren es immer seine Gegner, die einem Rückstand hinterher liefen.

Doch auch diese Aufgabe meisterte McDowell, der bereits im letzten Jahr so nahe am Titel war und erst im Finale an Nicolas Colsaerts gescheitert war, mit Bravour.

 

 

 

Zwischen den Löchern 5 und 10 rettete er ein ums andere Mal selbst aus größerer Entfernung das Par und verhinderte damit weitere Lochgewinne des Thailänders. Auf dem ersten Par 3 der Front Nine, Bahn 7, gelang McDowell schließlich das erste Birdie des Tages. Diese Serie von geretteten Pars - und damit geteilten Löchern - und dem Birdie an der 7 gab dem US-Open-Champion von 2010 Auftrieb und er fand Loch um Loch besser ins Spiel. Auf den Back Nine begegneten sich McDowell und Jaidee schließlich auf Augenhöhe. Das Duell ging "all square" auf die finalen fünf Löcher.

Jaidee mit ungekannten Schwächen
Was nach einem spannenden Finale aussah, sollte aber schneller sein Ende finden, als erwartet. Mit seinem gepullten Drive in die Büsche des 14. Lochs des traumhaft gelegenen Thracian Cliffs Golf & Beach Resort gab Jaidee das Loch kampflos auf - gefühlt zum ersten Mal, dass er einem seiner Kontrahenten in die Karten spielte. McDowell reichte das Par mit zwei Putts, um erstmals im Finale die Führung zu übernehmen. Am nächsten Loch verdoppelte der Nordire mit einem gelochten Birdie-Putt aus vier Metern. Die komfortable Führung war wieder auf seiner Seite. Und Thongchai Jaidee gingen plötzlich die Löcher aus.

Das folgende Par 5 teilten die beiden Hauptdarsteller der European-Tour-Premiere in Bulgarien mit Pars und marschierten weiter auf den Abschlag des letzten Par 3s der Runde. Die Fahne vorne rechts musste Jaidee mutig anspielen, um McDowell unter Druck zu setzen. Drei Meter fehlten dem Ball schließlich zu einem nahezu geschenkten Birdie. So sprang er in die Welle im vorderen Teil des Grüns und kam gute zehn Meter vom Loch entfernt zur Ruhe. McDowell seinerseits hatte seinen Ball zuvor bereits sicher pinhigh in der Mitte des Grüns platziert und konnte mit zwei Putts das Match und die Meisterschaft für sich entscheiden.

Neben dem Preisgeld von 800.000 Euro - nur 499.999 Euro zählen fürs Race to Dubai - freute sich McDowell vor allem darüber, endlich auf der Trophäe zu stehen, auf der auch Legenden wie Severiano Ballesteros, Sir Nick Faldo, Ernie Els oder Colin Montgomerie verewigt sind. 

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Finalrunde auf dem TPC Sawgrass - 12.05.2013

Woods feiert Jubiläum mit Players-Titel

 

  • Ponte Vedra Beach, Florida: Tiger Woods gewinnt die Players Championship zum zweiten Mal in seiner Karriere - sein 78. Sieg im 300. Turnier auf der PGA Tour. Sergio Garcia liefert ihm einen großen Kampf, stolpert aber am Ende.
  1. 13 Löcher waren im Finale der Players Championship gespielt - und die Quoten für einen Sieg von Tiger Woods fielen in den Keller. Die Nummer eins schien auf einem seiner sicheren Siege zu sein, wie er sie früher so oft gefeiert und wie er sie nun zuletzt auch wieder nach Hause gefahren hatte.
     

Zwei Schläge Vorsprung, ein Spiel, sicher wie auf Schienen, es schien angerichtet für den zweiten Players-Titel im 15. Anlauf auf dem TPC Sawgrass, dem 78. PGA-Titel im 300. Turnier. Doch sicher ist - und da hat der Kurs in Ponte Vedra Beach eine lange Tradition - eben gar nichts, so lange nicht der letzte Putt gefallen ist.

Prognosen sind auf dem TPC Sawgrass schon seit jeher schwierig, was auch am kniffligen Finale liegt, mit viel Wasser auf den letzten drei Löchern und dem berüchtigten Inselgrün an der 17. Doch Woods musste gar nicht warten bis zum 16. Loch, um zu merken, wie schnell hier alles ganz anders aussehen kann.

Players Championship 2013 - Finalrunde


    Sein Abschlag an der 14 drehte sich als Hook ins Wasser, der Bogey-Putt lief auch daneben, innerhalb von wenigen Minuten war seine Zwei-Schlag-Führung dahin. "Ich habe das Turnier eigentlich kontrolliert", sagte Woods direkt nach der Runde. "Und dann mache ich den denkbar schlechtesten Schlag an der 14." Inzwischen konnte er wieder lachen - und entschuldigte sich am Muttertag grinsend bei der Mama für das nervenzerreißende Finish.

    Denn das wurde es. Sergio Garcia lag nun plötzlich gleichauf. Ausgerechnet Garcia. In Runde drei hatten beide in ihrer Paarung einige Meinungsverschiedenheiten zu überstehen, nun gingen sie hintereinander über den Kurs - aber doch irgendwie nebeneinander. Und Garcia schien nun plötzlich im Vorteil. Sein Spiel? Auf Schienen.

    Garcias Meltdown an der 17
    Auf der 16 lochten beide standesgemäß zum Birdie, Woods rettete sein Par auf der 17. Dann kam Garcia an die berühmte 17. Sie hatte schon einige Players Championships entschieden. nun auch diese. Garcia ließ sein Pitching Wedge einen Meter zu kurz. Der Ball landete im Wasser, Garcia teete erneut auf, wieder Pitching Wedge, der Ball sprang vom Grün, wieder Wasser - Quadruple Bogey. Er lernte schmerzhaft, wie schnell in diesem Finale alles vorbei sein kann.

    Weil auch der schwedische Rookie David Lingmerth sein furioses Turnier am Ende nicht mit einem Birdie abschließen konnte (er spielte das Bogey), reichte Woods ein grundsolides Finish (Birdie-Par-Par) für den vierten Saisonsieg, für 1,71 Millionen US-Dollar Preisgeld und die ausgebaute Führung im FedEx Cup. Es war Woods' zweiter Players-Erfolg nach 2001. Seither hatte er es nur einmal in die Top 10 geschafft. Seine Erleichterung über den Abschluss dieser schwierigen Phase war ihm im halböffentlichen Jubel abseits des Kurses deutlich anzumerken.

    Woods hatte auch in seinem 100. und 200. Start auf der PGA Tour gewonnen. Insgesamt hat er nun in 300 Turnieren nur 20 Mal den Cut verpasst. So schnell wie in diesem Jahr hat er darüber hinaus noch nie vier Siege einfahren können. Eindrucksvolle Statistiken. Und was ist Woods' Kommentar? "Es wird besser", mehr ließ er nicht wissen. Mehr muss er auch nicht sagen. Sein Spiel sagt derzeit genug.
 und die US-Golfer Kevin Streelman und Jeff Maggert den zweiten Platz. Auf Rang fünf bei zehn unter Par: der Schotte Martin Laird und Henrik Stenson aus Schweden. Wiederum einen Schlag dahinter beenden unter anderen Rory McIlroy, Lee Westwood und der bemitleidenswerte Sergio Garcia, der auch an der 18 noch das Wasser fand, das inoffiziell "fünfte Major".

Kaymer klettert mit 69
Für Martin Kaymer hatte das Finale einen versöhnlichen Abschluss vorgesehen. Mit einer 69 machte er einige Plätze gut und positionierte sich am Ende 23 Plätze besser als am Samstag auf Rang 43. Mehr Details finden Sie hier.

>>> Hier das komplette Leaderboard.

 

 

 

China Open: Finale - 05.05.2013

 

Rumford, die Zweite

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Tianjin, China: Brett Rumford hat nach der Ballantine's Championship in der vergangenen Woche auch die China Open gewonnen. Diesmal machten es ihm die Konkurrenten sogar leichter. Moritz Lampert startet stark, fällt dann wieder zurück.

Was für eine Woche für Brett Rumford. Nach durchschnittlichem Saisonstart (beste Platzierung: T12) hatte er sich in der vergangenen Woche im Stechen um den SIeg in Südkorea durchgesetzt. Nun setzte er in China noch einen drauf und entschied die dortigen Open am Ende ungefährdet für sich. Es ist Rumfords fünfter Titel auf der European Tour.

Im Binhai Lake Golf Club hatte sich schon am Samstag angedeutet, dass der Weg nur über den Australier gehen würde. Zu sicher sein kurzes Spiel, das die ganz wenigen Fehler in den seltenen Fällen gut machte und darüber hinaus trotz schwierigen Bedingungen für Birdies sorgte.

Mit einem Schlag Vorsprung war Rumford, 35, auf die finale Runde gegangen, nach seinen Birdies vier bis sechs zwischen der 12. und der 14. Bahn war das Turnier dann eigentlich schon gelaufen. Trotz zweier später Bogeys entschied Rumford mit einer 68 das Turnier mit vier Schlägen Vorsprung für sich bei 16 unter Par.

Auf Platz zwei sein Flightpartner Mikko Ilonen (71) bei zwölf unter Par, einen Schlag dahinter der Franzose Victor Dubuisson. Robert-Jan Derksen aus den Niederlanden sichert sich mit einer 69 den vierten Platz (-10).

Doch über allem thront Rumford, der auf der 15 und der 17 erst sein drittes und viertes Bogey der ganzen Woche notieren musste. Sechs Jahre hatte er auf Europan-Tour-Titel Nummer vier warten müssen. Mit Nummer fünf klappte es deutlich schneller. Zwei Siege in Folge: Das hatte es von einem Australier zuletzt 1977 gegeben. "Das ist ein sehr spezielles Gefühl", sagte Rumford direkt nach der Runde. Der Lohn: Der Sprung in die Top 100 der Welt.

 

US PGA Tour - 05.05.2013

 

Ernst siegt im achten Anlauf

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Quail Hollow, North Carolina: Derek Ernst gewinnt die Wells Fargo Championship 2013 im Stechen gegen David Lynn. Die Entscheidung fällt auf dem ersten Extraloch. Phil Mickelson wird alleiniger Dritter.

Derek Ernst hat bis jetzt eine schwierige Rookie-Saison auf der PGA Tour hinter sich. Fünf Mal scheiterte der Amerikaner, der erst seit 2012 Profi ist, bereits am Cut. Als bisher bestes Saisonresultat steht ein 47. Platz bei der Zurich Classic in der Statistik. Der Verbleib in der ersten Liga war vor der Woche gefährdet für den 22-Jährigen, der sich über die Q-School für die erste Liga qualifizieren konnte.
 



Doch all' diese Statistiken sind seit diesem Wochenende nicht mehr so wichtig. Denn Derek Ernst hat bei der topbesetzten Wells Fargo Championship seinen ersten PGA-Titel geholt. Die wegen der schlechten Wetterprognose nach vorne verschobene Schlussrunde im regnerischen North Carolina war mit viel Spannung erwartet worden. Phil Mickelson und Nick Watney teilten sich die Führung, Top-Spieler wie Lee Westwood oder Rory McIlroy rechneten sich ebenfalls noch Chancen aus.

Am Ende konnte sich keiner der vermeintlichen Topspieler ganz vorne platzieren. Derek Ernst gegen David Lynn hieß am Ende das Duell im Stechen, nachdem sich die beiden am Sonntag mit 70er Runden an der prominenten Konkurrenz vorbeischieben konnten. Schon vor der Verlängerung war klar, dass auch in dieser Woche ein neues Gesicht auf der PGA Tour einen Pokal gen Himmel strecken wird. Bereits nach einem Extraloch stand fest, dass Ernst der Glückliche sein würde.

Wells Fargo Championship 2013 - Impressionen



Ein Par reichte aus, um sich gegen den Engländer durchzusetzen. Lynn traf mit seinem zweiten Schlag auf dem schweren Par 4 der 18. Bahn, in dessen Fairwaymitte sich ein Bach entlangschlängelt, den Grünbunker und verpasste das Up-and-Down. Ernst traf das Grün und schob den Ball sicher mit dem zweiten Puttversuch ins Loch. Er war nun ein PGA-Tour-Sieger - in seinem erst achten Start auf der Tour.

"Das Beste an dem Sieg, sind die zwei Jahre Spielberechtigung", kommentierte Ernst in der Pressekonferenz. "Geld ist Geld, es kommt und geht. Aber zu gewinnen und die nächsten beiden Jahre einen Job zu haben, das ist das, was ich wollte." Ernst wird auch kommende Woche bei der Players Championship mit von der Partie sein. Auch für die PGA Champiosnhip, zwei WGC-Turnier und das Masters 2014 ist der Amerikaner nun spielberechtigt.

Zudem verbessert er sich durch den Sieg und dem Preisgeld von knapp über 1,2 Millionen US-Dollar vom 196 auf den 32. Rang des FedEx-Cups.

Mickelson mit späten Bogeys
Phil Mickelson kassierte Bogeys auf den Löchern 16 und 17 und verlor so den Anchluss zu den Führenden. Der Linksschwinger beendet das Turnier mit 73 Schlägen als alleiniger Dritter. Platz vier teilen sich Lee Westwood und Robert Karlsson (beide 72 Schläge). Rory McIlroy kam im Finale nur auf eine 73 und teilt Rang zehn unter anderem mit Nick Watney (76).

Martin Kaymer konnte sich nach Runden von 72 und 76 Schlägen nicht für das Wochenende qualifizieren. 

 

Längst überfällig

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Ein Sieg von Billy Horschel war, wenn es nach seinen Tourkollegen ginge, nur eine Frage der Zeit. Bei der Zurich Classic of New Orleans bestätigt er diese Erwartungen und gewinnt seinen ersten Titel auf der PGA Tour. Wir werfen einen Blick in die Tasche des Ping-Spielers.

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"Nachdem ich in San Antonio so knapp gescheitert bin, habe ich eine SMS von einem Freund bekommen: 'Mach dir keine Gedanken darüber. Dann gewinnst du eben hier in New Orleans'", sagte Billy Horschel freudestrahlend über seinen ersten Sieg auf der PGA Tour in der Pressekonferenz nach der Zurich Classic. Sein Freund bewies prophetische Eigenschaften. "Ich hätte mir dennoch gewünscht, dass ich etwas schneller gewonnen hätte."
 



Mit einem Putt über gut zehn Meter auf dem 18. Grün des TPC Louisiana vermied Horschel das Stechen mit D.A. Points, der ihn vor wenigen Wochen in Texas auf Rang zwei verwiesen hatte. "D.A. hat großartig gespielt. Aber ich habe mich für Houston gerächt." Die Rechnung ist ausgeglichen, das Bild von Horschel ins rechte Licht gerückt. Schon längst wissen seine Mitspieler, dass der 26-Jährige zu den besten Spielern auf der Tour gehört. "Es wundert mich, dass er nicht jede Woche gewinnt", sagte Chris DiMarco dem GolfChannel am Sonntag. Und auch Rickie Fowler drückte seinen Respekt aus: "Der Sieg war längst überfällig. Er ist ein viel zu guter Spieler. Er hat keine Angst vor zu vielen Birdies und einer richtig niedrigen Runde."

Mental besser eingestellt
Die einzige Narbe, die von einem verpassten Turniersieg zurückgeblieben ist, ist inzwischen zwei Jahre alt. "Die Niederlage bei der McGladreys 2011 hat mir am meisten weh getan. Ich habe den Platz sehr oft in meiner College-Zeit gespielt. Mein Coach, meine Familie und einige Freunde waren vor Ort und ich habe mich mental völlig hängen lassen." Mit einer 75 (+5) am Sonntag fiel Horschel auf Rang 20 zurück. Doch dieser Moment hatte auch seine guten Seiten. "Ich habe mich dafür gehasst, dass ich mich so präsentiert habe", sagte der junge Amerikaner rückblickend. "Das war ein Wendepunkt in meiner Karriere."

Ab diesem Zeitpunkt konzentrierte sich Horschel mehr auf die mentale Seite des Spiels. So traf er sich auch am Sonntag der Zurich Classic vor der Runde auf der Range mit seinem Mentaltrainer Fran Pirozzolo. "Wir mussten den Schalter einfach umlegen", erklärte er. Zu oft war er in dieser Saison schon in der Finalrunde knapp gescheitert. "Also habe ich ihm gesagt, wie ich mich fühle und wir haben eine Taktik besprochen." Das Gespräch hat seine Wirkung nicht verfehlt. "Ich konnte mich wirklich auf mich konzentrieren und habe mir keine Gedanken darüber gemacht, was die Spieler hinter oder vor mir taten."

Zurich Classic 2013 - Impressionen

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Perfektes Eisenspiel
"Mein Ballstriking ist schon sehr gut", beschreibt Horschel sein Spiel mit den Eisen. "Aber es ist noch lange nicht da, wo ich mir das vorstelle." Aber dem 26-Jährigen wird ohnehin ein fast schon krankhafter Perfektionismus nachgesagt. Immerhin traf er in der vergangen Woche beeindruckende 82 Prozent der Grüns in Vorgabe (Zweiter) und gehört auch in der Jahreswertung zu den 25 besten in dieser Statistik. "Wenn man gute Ergebnisse ins Clubhaus bringen will, muss man sich eben viele Chancen erarbeiten", sagt Horschel über seine aggressive Herangehensweise.

Der Erfolg der Strategie lässt sich an den Statistiken ablesen. Mit 220 Birdies in der laufenden Saison führt er diese Wertung ebenso an, wie die der meisten Top-Zehn-Platzierungen (5) und überstandenen Cuts in Folge (23). "Er ist einfach ein viel zu guter Spieler", beschrieb ihn Rickie Fowler zusammenfassend, die zusammen bereits im Walker Cup 2007 Seite an Seite gespielt hatten.

Ping mit Nachwuchsförderung
Bereits vor seinem Wechsel ins Profilager wurde Horschel von Ping ausgestattet und gefördert. So war der Schritt zum Solheim-Unternehmen 2008 reine Formsache. Und auch in der Woche in New Orleans trat er mit einem reinen Ping-Bag an.

 

 

Driver: Ping "G25" (9,5 Grad; Schaft: Mitsubishi "Fubuki 63")
Fairwayholz: Ping "G25" Holz 3 und 5 (15 und 18 Grad; Schaft: Oban "Kiyoshi 75")
Eisen (3-PW): Ping "S56" (Schäfte: Ping "ZZ65")
Wedges: Ping "Tour" (52 und 60 Grad; Schäfte: True Temper "Dynamic Gold")
Putter: Ping "Redwood Piper"
Ball: Titleist "Pro V1x"

 

 

Kommt der Bart noch ab?

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2011 wollte Raphael Jacquelin mehr Gesicht zeigen. Doch es kam alles anders. 2013 ist er nun in der Bringschuld nach seinem Sieg bei der Open de Espana. Die Frage ist nun, ob er sich von seinem Markenzeichen trennen wird. Wir werfen einen Blick in die Tasche des TaylorMade-Spielers.

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Nach seinem Sieg in Sizilien 2011 sollte er eigentlich ab, doch bis heute blieb der Vollbart von Raphael Jacquelin sein Markenzeichen. "Mein Caddie wollte mir, sollte ich in Sizilien gewinnen, am Sonntag den Bart auf dem 18. Grün abrasieren", sagte er im Interview mit GolfingWorld. "Aber nachdem ich erst am Montagmorgen gewonnen hatte, blieb er dran." Jacquelin, der Erbsenzähler.
 



In der vergangenen Woche gab es keine Ausrede. Am Sonntag gewann er im Stechen über neun Löcher gegen Maximilian Kieffer und feierte nach zweijähriger Pause seinen vierten Sieg auf der European Tour. Ob es allerdings erneut die "haarige Wette" mit seinem Caddie gab, ist noch unklar. Ein Blick in das Gesicht des Franzosen bei seinem nächsten Auftritt wird Klarheit bringen.

Kinderglück für Siege
"Jedes Mal, wenn wir ein Kind erwarten, gewinne ich", scherzte Jacquelin ob seines eigenwilligen Sieges-Rhythmus. "In ein paar Jahren könnte ich eine ganze Fußballmannschaft haben." Bereits bei seinem Sieg in Sizilien hatte seine Frau ein Kind erwartet. Der Franzose verspürt wohl besonders dann den Drang, für die Familie zu sorgen und zeigt sein bestes Golf.

Open de Espana 2013 - Finalrunde

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Späte Playoff-Revanche
"Ich habe im Playoff gar nichts lochen können", sagte er über seine schwache Putt-Leistung in der Verlängerung. "Zum Glück hat es am Ende doch noch gereicht." Im neunten Versuch setzte er sich gegen Maximilian Kieffer durch, für den er nur lobende Worte fand. "Er hat die Saison sehr stark begonnen. Er wird sich gut schlagen und oft gewinnen. Da bin ich mir sicher."

Es war erst das zweite Stechen, das Raphael Jacquelin auf der European Tour bestritten hat. Seine Premiere lag neun Jahre zurück. 2008 Stand er im Playoff der Dunhill Championship in Südafrika, und verlor gegen Marcel Siem. Seine Bilanz - sowohl im Stechen als auch im Duell mit Deutschen - ist damit ausgeglichen bei 1:1.

Rettungsschläge machen den Unterschied
Vergleicht man die Statistiken der beiden finalen Kontrahenten, fällt auf, woran Maximilian Kieffer wohl noch arbeiten muss. Der Deutsche schlug den Ball weiter, traf dabei aber ebenso viele Fairways wie sein französischer Gegenspieler. Seine Schläge ins Grün fanden öfter das Ziel und beim Putten gehörten beide zur absoluten Spitze. Einzig bei den Rettungsschlägen (Scrambles) sah es auf Kieffers Bilanz schlechter aus: Nur in knapp 39 Prozent der Fälle gelang ihm das Par, nachdem er das Grün in Vorgabe verfehlt hatte (Rang 63). Der spätere Gewinner war in dieser Statistik fast doppelt so erfolgreich (Rang 23).

Erst seit 2007, zwölf Jahre nach seinem Wechsel ins Profilager, spielt Raphael Jacquelin mit Equipment von TaylorMade. Mit drei Siegen in der Bilanz scheint der Franzose den richtigen Partner an seiner Seite gefunden zu haben. Auch in der vergangenen Woche befanden sich hauptsächlich Schläger aus Herzogenaurach in seiner Tasche.

 

 

Driver: TaylorMade "R1" (9 Grad; Graffaloy "BlueWhite")
Fairwayholz: TaylorMade "Burner SuperFast" Holz 3 (15 Grad; Schaft: UST Mamiya "Axiv")
Hybrid: Adams "Idea Super LSP VST" (18 Grad)
Eisen (3-PW): TaylorMade "TourPreffered MC" (Schäfte: True Temper "Dynamic Gold")
Wedges: TaylorMade "xFT" (52 und 58 Grad; Schäfte: True Temper "Dynamic Gold")
Putter: TaylorMade "Rossa Maranello 8 Ghost"
Ball: TaylorMade "Lethal"

 

 

Masters - Finale in Augusta - 15.04.2013
 

Scott gewinnt 77. Masters

Scott gewinnt 77. Masters Erster Major-Titel für Ad

Augusta, Georgia: Adam Scott geht als Sieger des Masters Tournament 2013 hervor. Auf dem zweiten Extraloch locht er seinen Putt zum Birdie und gewinnt das Stechen gegen Angel Cabrera. Jason Day wird alleiniger Dritter.

Man hat die Bilder noch gut im Kopf. Lange sah Adam Scott vergangenes Jahr bei der Open in Lytham wie der Sieger aus. Es wäre sein erster Major-Titel geworden. Längst überfällig laut vieler Experten. Der Ausgang ist bekannt, Scott spielte späte Bogeys, Ernie Els staubte ab. "Adam wird noch viele Majors gewinnen", tröstete Els bei der Siegerehrung. Nicht nur bei der Open 2012 konnte Scott an einem Major-Sonntag ganz vorne mitspielen. Achtmal landete er bei den ganz großen Turnieren bereits in den Top Zehn.
 



Emotionale Ausbrüche sah man bislang selten bei dem abgeklärten Australier. Auf dem 18. Grün des Augusta National Golf Clubs spielten sich am Finalsonntag dann aber sensationelle Szenen ab. Aus gut sieben Metern lochte Scott, 32, mit einer halben Ehrenrunde zum Birdie und brachte die Zuschauer um das Grün und sich selbst in Ekstase. Bei -9 war er der Führende im Clubhaus - und nur eine Gruppe war noch auf dem Platz. Angel Cabrera hörte aus der Ferne die Jubelszenen und spielte selbst einen eindrucksvollen Konter. Nach perfektem Abschlag, setzte er seine Annäherung fast tot an den Stock und lochte sicher zum Birdie. Es stellte einem die Haare auf.

Entscheidung auf der 10
Ein Stechen musste den Sieger des 77. Masters Tournament ermitteln. Wird die Prognose von Ernie Els in Augusta Realität oder holt sich Cabrera seinen dritten Major-Titel? Erneut ging es auf den 18. Abschlag. Die Drives fanden sicher das Fairway. Scott beriet sich lange mit Caddie Steve Williams, ließ seine Annäherung etwas zu kurz unterhalb des Grüns. Cabrera machte den gleichen Fehler - und musste als erster vom vorderen Grünrand chippen. Er verfehlte nur um wenige Zentimeter und notierte sicher das Par. Scott konnte nachziehen.

Die zehnte Bahn - wohl bekannt aufgrund der "Banane" von Bubba Watson aus dem Unterholz, die das Turnier im Vorjahr mit entschied - ist ein langes Par 4 mit Dogleg nach links. Und wieder trafen beide mit den Abschlägen das Fairway. Scott mit dem kleinen Holz, Cabrera reichte ein Eisen. Etwa 180 Meter blieben beiden übrig für den knackigen Schlag ins Grün. Die Ergebnisse beeindruckten erneut. Fünf Meter blieben dem Argentinier zum Birdie, Scott legte seinen Ball nur wenige Zentimeter näher an den Stock. Cabrera lobte Scott, Scott lobte Cabrera. Ein nicht selbstverständlicher Umgang in einer maximalen Drucksituation.

Adam Scott konnte seinen Vorteil auf dem 10. Grün schließlich ausnutzen. Nur leicht brachte er seinen Ball in Bewegung. Dieser rollte ins Loch. Zuvor verpasste Cabrera um Haaresbreite. Adam Scott war nun ein Major-Sieger. Ernie Els wird stolz auf ihn sein. Eine ganze Nation ist es mit Sicherheit - Scott ist der erste australische Masters-Gewinner.

The Masters 2013 - Finalrunde


"Es ist unglaublich, in dieser Position zu sein", freute sich Scott bei der Übergabe des grünen Jacketts durch Titelverteidiger Bubba Watson. "Schon auf der 72. Bahn dachte ich für den Bruchteil einer Sekunde, ich hätte es gewonnen. Solche Putts zum Masters-Sieg zu lochen, ist unglaublich."

Cabrera zeigte sich fair. "So ist Golf. Adam hat es sich verdient."

Nervöser Start
Schon auf dem 13. Loch ging es um wenige Zentimeter. Adam Scott spielte seinen zweiten Schlag auf dem Par 5 direkt auf die Fahne, der Ball überflog das Wasserhindernis knapp, rollte zurück und blieb in der Schräge zum Rae's Creek liegen. Scott gelang von dort das Birdie. Auch Cabrera ging auf besagtem Par 5 aggressiv zu Werke. Am Ende zu aggressiv. Sein Ball schaffte es nicht ganz auf das Grün, rollte den Hang hinunter ins Wasser und Cabrera musste in die Drop-Zone. Er kassierte das Bogey. Es war eine von vielen kleinen Szenen, die das Turnier letztlich zugunsten Scotts entschieden.

 

 

Transtasmanisches Teufels-Duo

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Ein ganzes Land steht Kopf. Adam Scott ist der erste Australier, der das Green Jacket gewinnt. Greg Norman war oft nahe dran, sein Schützling hat sich den Traum nun erfüllt. Und ausgerechnet einem Neuseeländer überlässt er die finale Entscheidung. Wir werfen einen Blick in die Tasche des Titleist-Spielers.

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Eine gemeinsame Vergangenheit als Teil der britischen Kolonien verbindet die beiden Länder Australien und Neuseeland. Das tasmanische Meer trennt sie. Und auch wenn sich die beiden Inselstaaten nicht immer grün sind - vor allem wenn es im sportlichen Wettstreit gegeneinander geht -, so sorgte eine transtasmanische Verbindung - Adam Scott für Australien, Caddie Steve Williams für Neuseeland - am späten Sonntagabend in Georgia für ausgelasse Feierstimmung in Down Under und dem Kiwi-Staat.
 



"Zuerst habe ich den Jubel an der Zehn gehört. Aber nur eine Sekunde später habe ich 30 Millionen Menschen in Australien und Neuseeland jubeln gehört", fand Masters-Chairman Craig Heatley die passenden Einführungsworte, um Adam Scott in der Pressekonferenz zu begrüßen. Dieser war sichtlich gerührt und musste sich erst sammeln, bevor er sich den Fragen der Journalisten stellen konnte. "Ich weiß nicht, wie ich mit all' dem umgehen soll. Was für ein unbeschreiblicher Tag."

Ein Bier mit dem Weißen Hai
"Ich bin ein stolzer Australier und hoffe, dass ich mein Land stolz gemacht habe", sagte Scott schließlich. "Vielleicht freuen sich auch ein paar in Neuseeland." Seine Freude über den Sieg beim 77. Masters konnte der Australier noch gar nicht richtig in Worte fassen. Nur wenige Augenblicke zuvor hatte er auf dem zehnten Grün aus gut fünf Metern zum Birdie verwandelt und sein erste Major gewonnen. Zugleich beendete er den Fluch, dass kein Australier in Augusta gewinnen konnte.

Greg Norman war in der Vergangenheit mehr als einmal nur knapp im Finale beim Masters gescheitert. Achtmal schloss die australische Golflegende das erste Major des Jahres in den Top 5 ab - dreimal denkbar knapp als Zweiter. "Ich hoffe, dass wir mal bei einem Bier über das Geschehene reden können", freut sich Scott bereits auf den Moment, an dem er Zeit hat, sich bei seinem Vorbild und Mentor zu bedanken. "Er hat eine ganze Nation inspiriert und gefördert. Einen großen Teil meines Sieges habe ich ihm zu verdanken." Und auch wenn Norman bislang nie selbst das Green Jacket tragen durfte, Scott wird ihm das Gefühl zu Teil werden lassen.

Regen spült die Angst davon
Scott, 32, galt noch nie als herausragender Putter. Sein langes Spiel gehört mit zu dem Besten, was man auf der Tour finden kann. Rund ums Grün hatte er aber stets Probleme. Die harten und schnellen Grüns in Augusta taten ihren Rest dazu, dass sich der Australier nicht unbedingt wohl fühlte. "Auf dem Übungsgrün hatte wirklich Angst. Die Bergab-Putts waren so unglaublich schnell." Da kam es ihm nur gelegen, dass es anfing zu regnen. "Dadurch wurden die Grüns zumindest etwas langsamer. Zumindest so weit man in Augusta eben von langsamen Putts sprechen kann."

Auf dem 18. Grün stehend, hätte Scott im Knick des Fairways Angel Cabrera auf dessen zweiten Schlagen wartend sehen können. Doch er war mit dem Kopf wo anders. "Ich habe mich an all die großen Sieger erinnert", sagte er über den langen Putt quer übers Grün. "Das war einer dieser Putts. Ein Putt, den echte Champions machen. Ich habe mir selbst gesagt: 'Zeig ihnen, wie sehr du gewinnen willst.'" Mit einer halben Ehrenrunde verschwand der Ball zum Birdie im Loch. "Für einen ganz kurzen Moment hatte ich geglaubt, dass das zum Sieg reichen würde." Doch Cabrera konterte und zog mit Scott ins Stechen ein. "Ich musste versuchen, mich so schnell wie möglich wieder zu fangen und vorzubereiten."

Schicksal aus der Hand gegeben
"Ich glaube, für einen kurzen Moment hat mein Herz aufgehört zu schlagen", witzelte Scott nach dem spannenden Playoff-Finale über den Chip von Angel Cabrera am ersten Extraloch, der nur knapp am Loch vorbeigelaufen war. Danach ging das Duo, das sich bereits aus einigen Presidents Cups kannte, auf die Zehn. "Es wurde wirklich dunkel", sagte Scott über die schlechten Sichtverhältnisse in dem von hohen Pinien umgebenen zehnten Grün. "Ich habe kaum mehr etwas gesehen und wollte es endlich beenden." Doch über dem Birdie-Putt zum Sieg beim Masters stehend, zweifelte Scott plötzlich an seiner Linie. "Ich habe gar nichts mehr gesehen und Steve [Williams, Anm. d. Red.] gebeten, mir zu sagen, wo ich anhalten soll. Er war meine Augen." Die Angabe des erfahrenen Caddies, der lange Zeit an der Seite von Tiger Woods gedient hat, war perfekt. "Der Putt hat nie die Linie verlassen und ist in die linken Lochhälfte gefallen", erlebte Scott diesen Moment wie in Zeitlupe. "Ich hoffe, dass er mir verzeihen kann, dass ich ihm mit 'Come on Aussies' dafür gedankt habe", scherzte Scott über seinen Gefühlsausbruch. "Aber ich denke, dass wir das als transtasmanisches Duo ganz gut gelöst haben."

 

 

Driver: Titleist "913D3" (9,5 Grad; Schaft: Graphite Design "Tour AD DI-8")
Fairwayholz: Titleist "910Fd" Holz 3 (15 Grad; Schaft: Fujikura "Rombax Pro 95")
Hybrid: Titleist "712U" (18 Grad)
Eisen (3-9): Titleist "712 MB" (Schäfte: KBS "Tour")
Wedges: Titleist "Vokey Desing SM4" (48, 54 und 60 Grad; Schäfte: KBS "Tour")
Putter: Scotty Cameron by Titleist "Future X" Prototyp (Broomstick)
Ball: Titleist "Pro V1"

 

 

 

 

Das Finale - 24.02.2013

 

Texas Open: Runde vier - 08.04.2013

 

Siems Masters-Endspurt wird nicht belohnt

Siems Masters-Endspurt wird nicht belohnt Siem in Texas: An der 12 endet die Aufholjagd

San Antonio, Texas: Marcel Siem zeigt auch im Finale der Texas Open sehr starkes Golf und liegt zeitweise knapp hinter der Spitze. Dann vermasselt ihm ein Triple-Bogey die Chance auf das Masters. Ein Trost bleibt dennoch.

Er werde kämpfen bis zum Umfallen, hatte Marcel Siem vor der Finalrunde der Texas Open verlauten lassen. Und auch wenn die sieben Schläge Rückstand, die er am Ende auf Sieger Martin Laird haben sollte, etwas anderes auszudrücken vermögen - Siem kämpfte, er brillierte, er war nah dran, er fiel zurück, blieb aber dennoch dran und konnte schließlich sein erstes Top-Ten-Resultat auf der US PGA Tour feiern.
 



Bis zur 11. Bahn hatte Siem am Sonntag sechs Birdies bei einem Bogey gelocht, hatte mit seiner aggressiven Golf noch einmal für kräftig Aufsehen bei US-Beobachtern gesorgt und lag plötzlich einen Schlag hinter der Spitze. Die Führung war greifbar - und damit das Ticket für das Masters, das er nach seinem Sieg in Marokko vor einer Woche so knapp verpasst hatte.

Siem, 32, war mit vielen Chancen auf Augusta in die Saison gestartet. Doch er hatte keine der Möglichkeiten genutzt, in die Top 50 der Welt vorzustoßen. Bis zur vergangenen Woche. In Marokko musste er gewinnen. Er tat es, es reichte dennoch nicht ganz. In Texas musste wieder ein Sieg her. Und es hatte den Anschein, als würde Siem immer besser werden, je weiter sich die Tür zum Major schließen würde. Denn wieder war er am Sonntag dabei im Rennen um den Sieg.

Der Deutsche hatte schon immer angedeutet, dass ihm die US Tour mehr liegen könnte als das Pendant in Europa. Allein, er hatte es nur selten beweisen können. Bei der US Open 2011 spielte er am Freitag die tagsbeste Runde. Auch auf dem TPC San Antonio notierte Siem in Runde zwei das beste Ergebnis. Beide Male übrigens an der Seite von Rory McIlroy, der jeweils gleich viel Schläge benötigte.

Zum Leaderboard der Texas Open

Während Siem beim Major vor zwei Jahren nicht mehr ganz vorne angreifen konnte, war er diesmal ganz dicht dran - bis zur 12. Bahn. Das Par 4 dürfte Siem nicht so schnell vergessen. Sein Ball landete nicht im Wasser, er notierte keinen Strafschlag, dennoch blieb am Ende nur die Sieben. Zweimal Bunker, eine schlechte Lage, ein paar schwächere Schläge, drei Putts - Triple-Bogey.

Die letzte Chance, Druck auf die Spitze auszuüben, war dahin. Siem fing sich zwar schnell und kam zu seinem siebten und letzten Birdie des Tages. Am Abend war es dennoch nicht mehr als eine weitere starke 69, die ihn bei sieben unter Par auf den geteilten zehnten Platz brachte, sieben Schläge hinter Sieger Martin Laird.

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