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Unser Vorstansmitglied DONGHUA LI hat am 09.09.2011 im GC Bad Ragaz die Platzreife (PR) bestanden.
www.donghua-li.com Olympia Sieger in Atlanta und Botschafter-Attachè für Swiss Olympic an der Olympiade in Peking.
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Top 20 - 31.12.2011
Platz 1: Luke Donald
Was soll man noch groß zu einem Spieler sagen, der in diesem Jahr vier Pokale auf der PGA Tour und European Tour gesammelt hat, die Weltrangliste haushoch anführt und ganz nebenbei als erster Spieler überhaupt auf beiden Seiten des Atlantiks die Saisonwertung gewonnen hat?
Phänomenal? Überirdisch? Wie auch immer, Luke Donald ist der Spieler dieser Saison.
Mehr als spektakulär war sein Auftritt zum Abschluss der US PGA Tour. Um die Geldrangliste der US-Tour für sich zu entscheiden, war der Engländer zur Fall Series nach Florida gereist. Während sich Webb Simpson, der im Ranking vorne war, Mitte der vierten Runde des Turniers wohl schon sicher als Gewinner der Saisonwertung wähnte, legte Donald los – und wie.
Sechs Birdies in Folge, das letzte mit einem 15-Meter-Putt. Von Platz 13 ging es auf Platz eins. Und Flightpartner Webb Simpson musste die Donald-Show hautnah miterleben. "Ich hatte das nicht erwartet", sagte ein erschütterter Simpson nach der Runde.
Graeme McDowell änderte nach der beeindruckenden Vorstellung seines Ryder Cup-Kollegen kurzerhand den Spitznamen. Aus der "Ball-Striking-Machine" wurde die "Money-Printing-Machine". In Zahlen rechtfertigt sich der neu erschaffene Kosenamen wie folgt: Knapp 10,5 Millionen Euro an Preisgeld wanderten 2011 auf Donalds Konto.
Die Konstanz, die der Engländer über das komplette Jahr hinweg gezeigt hat, ist nicht vergleichbar. Neben seinen vier Siegen beendete Donald sage und schreibe 15 weitere Turniere der PGA und European Tour in den Top Ten. Bei insgesamt 25 Starts eine unglaubliche Quote.
So beständig Donalds Auftreten auf den Golfplätzen weltweit war, privat folgten im November extrem emotionale Momente – im positiven und negativem Sinne. Nur wenige Tage, bevor Donalds Ehefrau Diane ihr zweites Kind, Sophia Ann, gebar, verstarb Vater Colin sehr überraschend. "Das war nicht leicht", gesteht die Nummer eins im Nachhinein. "Aber irgendwie ist es mir gelungen, mein Augenmerk auf das neue Leben und meine Familie zu legen."
Den Sieg im Race to Dubai konnte ihm trotz einer kurzen Auszeit keiner mehr streitig machen. Rory McIlroy reiste nur noch mit Außenseiterchancen auf den Sieg der Geldrangliste zum Saisonfinale. Donald machte mit Platz drei in Dubai alles klar und schrieb Geschichte als der erste Spieler, der die Saisonwertungen der beiden größten Golftouren gewinnt.
Das was man ihm in diesem Jahr ankreiden kann, ist die Bilanz bei den Majors. Donald, bisher noch sieglos bei den ganz großen Turnieren, enttäuschte bei der Open als er den Cut verpasste und bei der US Open als geteilter 45. Besser erging es ihm bei der PGA Championship (T8) und beim Masters (T4). 2012 will er diesbezüglich voll angreifen: "Es motiviert mich, noch härter zu arbeiten."
Erfolge in 2011:
- Gewinn des Race to Dubai und der PGA Tour-Geldrangliste
- Platz eins in der Weltrangliste (OWGR)
- Titel bei vier Turnieren weltweit (WGC-Accenture Match Play Championship, BMW PGA Championship, Barclays Scottish Open, Children's Miracle Network Hospitals Classic)
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Die Golf.de-Redaktion hat sich nach langen Diskussionen auf die 20 besten Golfer der Saison 2011 geeinigt. Bis zum Ende des Jahres veröffentlichen wir täglich einen dieser Protagonisten. Am 31.12. wird folglich der Spieler des Jahres an der Reihe sein. Uns ist klar, dass die Auswahl und Reihenfolge trotz objektiver Herangehensweise auch subjektive Faktoren mit einschließt. Wir freuen uns über Ihre sachlichen Einwände und eigene Listen in den Kommentaren.





